Neue Kirche "St. Maria Magdalena"

Die Neue Padberger Kirche

"St. Maria Magdalena"

Wer sich aus Richtung Helminghausen kommend, dem Ort Padberg nähert, der erblickt, die sich fast genau in der Mitte des Dorfes erhebende, große zweitürmige (neu-) barocke Kirche
St. Maria Magdalena.
 

Geschichte der Neuen Kirche

Ende des neunzehnten Jahrhunderts schien es notwendig, eine neue Kirche zu bauen, da die Petrus Kirche (Alte Kirche) als zu klein und als baufällig angesehen wurde. Nach einigen Diskussionen wurde sich schließlich auf den Bau einer barocken Kirche geeinigt, wie von dem Patronatsherrn Graf Wilhelm Droste zu Vischering vorgeschlagen.

Am 16.Juli 1911 wurde der Grundstein zur Kirche durch den Dechant Dr. Brockmann gelegt, die Kirche wurde nach den Plänen des Paderborner Architekten Franz Mündelein gebaut.

Bereits am 12. November 1912 wurde der letzte Gottesdienst in der Alten Kirche gefeiert, noch am selben Tag wurde die Neue Kirche eingeweiht.

1915 erfolgte dann die feierliche Konsekration durch Bischof Schulte, die Neue Kirche wurde dem Patrozinium der heiligen Maria Magdalena unterstellt.

 

 

Innenansicht

Marienaltar 1736 (Pape Giershagen)

Hochaltar 1670 (Pape Giershagen) 

 

 

 

 

 

Herz-Jesu-Altar 20. Jahrhundert
    Ferdinand Mundelein
Taufstein 1736 (Pape Giershagen)

 

 

 

Besonderheiten

Die Kirchenfenster mit den acht Seligpreisungen aus der Bergpredigt, gestiftet von der Patronatsfamilie Droste zu Vischering, die beiden Fenster (St. Liborius und St. Maria Magdalena) im Chorraum, gestiftet von dem Schützenverein, sowie alle Rosettenfenster  wurden von der Firma Jansen aus Goch gefertigt.

Die ältesten der fünf Glocken stammen aus den Jahren 1675 und 1684, eine weitere vermutlich ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert. Die beiden neuesten Glocken stammen aus dem Jahr 1954 und wurden in Brilon gefertigt.